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Übergewicht
Bitterstoff-Granulat verringert Bauchspeck

Praktisch alle Vorstellungen zu Aufbau und Funktionsweise des Geschmackssinns haben sich in den letzten Jahren als falsch herausgestellt: So gibt es anstatt vier Geschmacksqualitäten (süß, sauer, salzig, bitter) mindestens fünf (japanisch umami = herzhaft, fleischig), wahrscheinlich sogar noch mehr („fett“, „Wasser“). Geschmack wird nach heutiger Einsicht nicht durch unterschiedliche Geschmacks-Rezeptorzellen vermittelt, wie bisher angenommen. Vielmehr kann eine Geschmackszelle jeweils verschiedene Geschmäcker erkennen. Auch an der landkartenartigen Verteilung der verschiedenen Geschmacksqualitäten auf der Zunge ist kaum etwas dran, bei Erwachsenen sind sie weitgehend gleich über die Zunge verteilt.

Biologische Bedeutung  Zwar spielt die bewusste Geschmackswahrnehmung beim Essen – nicht nur für Feinschmecker – eine wesentliche Rolle, zum Beispiel für unsere Lebensqualität. Ursprünglich haben die einzelnen Geschmacksqualitäten jedoch biologische Bedeutungen, die unser Ernährungsverhalten (bis heute) unbewusst steuern. Die Geschmackseindrücke süß, umami und fett lösen im Gehirn Lustempfinden aus (am stärksten übrigens bei der Kombination von süß und fett, wie in Schokolade). Und führen uns direkt zu kalorienreicher Nahrung. Sauer warnt vor unreifen Früchten und verdorbenen Speisen – stark saure Speisen sind meist ungenießbar. Die Geschmacksqualitäten Wasser, sauer und salzig dienen wesentlich der Regulation unseres Wasser- und Mineralhaushaltes. Bitter ist schließlich ein deutliches Warnsignal. Zahllose Pflanzen bilden zur Verteidigung gegenüber Fressfeinden giftige Stoffe, von denen viele bitter sind oder zusätzlich mit Bitterstoffen kombiniert vorkommen. „Bitter“ bedeutet also: „Vorsicht, ich mache krank“. Nahrung mit kräftigem Bittergeschmack ist meist ungenießbar. Die überlebenswichtige Bedeutung dieser Geschmacksqualität wird auch daran deutlich, dass bislang mindestens 25 verschiedene Zell-Rezeptoren für „bitter“ gefunden wurden, wogegen nur ein einziger Rezeptor für „süß“ bekannt ist.

Geschmackssinn steuert Stoffwechsel und Körpergewicht

Biologisch gesehen dient der Geschmackssinn also der Bestimmung und Auswahl von Nahrungsmitteln. Doch damit nicht genug: Neueste Forschungen zeigen, dass die Geschmacksrezeptoren der Zunge auch direkte Veränderungen im Stoffwechsel auslösen. So steigert das Signal „süß“ die Zuckeraufnahme im Darm (egal ob durch Zucker oder Süßstoffe ausgelöst) [1]. Dies ist der eigentliche Grund, warum Süßstoffe – anders als deren Hersteller behaupten – durch dauernden Betrug des Zuckerstoffwechsels zur Appetit-Anregung und schließlich zu Übergewicht führen [2, 3]. Nicht zuletzt werden deshalb Süßstoffe auch zur Mastbeschleunigung bei Schweinen genutzt. Das Signal „bitter“ wiederum kann in Speisen oder Getränken leicht das Signal „süß“ übertönen [4]. Wahrscheinlich weil „bitter“ rund 10.000-mal stärker als „süß“ wirkt und beide Signale den gleichen Übertragungsweg im Nervensystem benutzen [5]. Zahlreiche bitterstoffhaltige Nahrungsmittel verhindern im Tierversuch die Gewichtszunahme bei energiereicher Nahrung, stoppen vor allem die Energie-Einlagerung in Form von Bauchfett [6]. Menschen, denen die Fähigkeit fehlt, bestimmte bittere Substanzen wahrzunehmen, sind häufiger als andere übergewichtig [7].

Umami  [japanisch „Wohlgeschmack“], schwach bouillonartige Grundgeschmacksart (neben süß, sauer, salzig und bitter), die vor allem von dem Geschmacksverstärker Glutamat ausgelöst wird und den Speisen Vollmundigkeit und Körper verleiht. Der Umami-Geschmack wird auch natürlichen Nahrungsmitteln wie Spargel, Tomaten, Fleisch und reifem Käse zugeschrieben. Sie enthalten, ebenso wie die menschliche Muttermilch, eine besonders hohe Glutamatkonzentration. [8]

Natürliche Hilfe bei „bauchbetontem“ Übergewicht

Diese Befunde legen nahe, dass der Geschmacksreiz „bitter“ ebenfalls direkte Auswirkungen auf den Energie-Stoffwechsel hat. Der auf die schwedischen Ärzte Claus Samst und Urban Hjärne zurückgeführte „Schwedenbitter“ enthält vor allem bitterstoffhaltige Heilpflanzen [9] und wird deshalb auch als „Fatburner“ vermarktet. Ob das überwiegend aus – energiereichem – Alkohol bestehende Produkt die Fettverbrennung aber tatsächlich stimuliert, wurde jedoch bislang nicht wissenschaftlich geprüft. Untersucht wurde hingegen „Urbitter® Bio Granulat“, ein bitteres Wildgemüseprodukt (aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrollierter Wildsammlung), das unter anderem Wegwartenkraut, Löwenzahnkraut, Wild-Artischockenblätter, Hagebuttenschalen und anderes enthält (alkoholfrei, PZN 15 51 707, siehe Medizinprodukt Urbitter® Bio Granulat). Im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung kauten 520 Probanden mit dem Beschwerdenkomplex Verdauungsstörung und/oder Übergewicht (vor allem „bauchbetonte“ Fettverteilung) über drei Monate zwei- bis dreimal täglich einen Teelöffel des Produktes. Irgendwelche ergänzenden diätetischen oder Sport-Maßnahmen gab es nicht. Nach sechs Wochen betrug die durchschnittliche Gewichtsabnahme 3,5 kg (467 Patienten), nach 3 Monaten 4,1 kg. Eine weitere Langzeitbeobachtung über sechs Monate dokumentiert, dass die beobachteten gewichtsreduzierenden Effekte auch ohne die Bitterstoff-Verwendung noch weiter anhielten. 411 von 520 Probanden stuften das Produkt als „sehr gut“, 75 als „gut“ ein. Das ärztliche Urteil: Für 458 Probanden „sehr gut“, für 57 „gut“ [10]. Diese Befunde unterstützen die Annahme, dass Bitterstoffe nicht allein – wie bei ihrer traditionellen Anwendung – die Verdauung optimieren und beschleunigen, sondern über Reizung der Geschmacksknospen eine direkte Wirkung auf den Stoffwechsel haben könnten. Hierauf weisen auch neueste Forschungen hin, die Rezeptoren für „bitter“ – ähnlich jenen auf der Zunge – auch in der Magen-Darmschleimhaut gefunden haben. Diese Rezeptoren für „bitter“ sind sogar in der Lage, verdauungs- und stoffwechselsteuernde Hormone selbst zu bilden und freizusetzen (sog. enteroendokrine Zellen) [11].


Hüftgold ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Hüftspeck, also für das Fettgewebe im Bereich der Hüften. Die Fetteinlagerung in Hüften und Oberschenkel kennzeichnet vor allem den weiblichen Fettverteilungstypus. Die Bezeichnung Hüft-Gold stammt aus vorwissenschaftlichen Zeiten und hat nichts mit der biologischen Bedeutung dieser spezifischen Lokalisation bei der Fetteinlagerung zu tun. Viel mehr drücken sich Vorlieben von Männer sprachlich aus und weisen dabei auf männliche Sexual-Präferenzen hin (u. a. „breite Hüften“). Frauen mit breiten Hüften, eben auch mit Hüftgold, sind demzufolge sexuell attraktiver und begehrenswerter als schmalhüftige Frauen. Biologistisch betrachtet deckt sich diese männliche Präferenz mit den medizinischen Bedeutungen, also gewissermaßen mit „biologischem Gold“. So sind zum Beispiel die Gefahren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Fettansammlungen im Bauchraum („männlicher“ Fettverteilungs-Typ) viel größer als bei Fettansammlungen im Hüftbereich („Hüftgold“). Im Fettgewebe der Hüften findet zudem wesentlich die Transformation von Steroidhormonen zu weiblichen Geschlechtshormonen auch nach den Wechseljahren statt. Das Hüftgold ist also ein wesentlicher Bestandteil des Weiblichkeits-Erhalts auch nach Ende der Fruchtbarkeit. Männliches Begehren und weibliche Biologie passen – instinktiv – also durchaus sinnvoll zusammen: Weibliches Hüftgold in Maßen ist wirklich golden.



Körpermassezahl BMI – ein wissenschaftlicher Anachronismus

„Die Idee, die hinter dem BMI steckt, muss eigentlich jedem mit gesundem Menschenverstand Gesegneten die Haare zu Berge stehen lassen: Man messe Körpergröße und Gewicht, setze die beiden Zahlen zueinander ins Verhältnis und schon weiß man, wie ‚fett’ und damit wie gesund oder krank jemand ist. Diese Zahl entscheidet heute über Wohl und Wehe, über gesellschaftlichen Erfolg, über vermeintlich gesundheitsfördernde Maßnahmen und die Staffelung der Versicherungsbeiträge. Mit der gleiche Logik könnte man aus dem Verhältnis von Schädelumfang zu Stirnhöhle die Qualifikation eines Arztes errechnen“, fasst der Ernährungskritiker Udo Pollmer 2005 moderne Einsichten zum BMI zusammen [12]. Abgesehen davon, dass Mediziner tatsächlich jahrzehntelang entsprechende Vermessungen am Schädel vorgenommen haben, um die Überlegenheit bestimmter Rassen nachzuweisen („Phrenologie“), entspringt die Simplifizierung der Körpermassezahl-Bestimmung nicht medizinisch-wissenschaftlichen Interessen, sondern dem Streben nach Profitmaximierung von Versicherungsgesellschaften (Prämieneinstufung der Kunden).

Alternative Bauchumfang: Einfacher zu bestimmen, aussagekräftiger

Die Unfähigkeit des BMI, individuelle Risiken zu beschreiben – zum Beispiel bei muskelbepackten Sportlern oder Adoleszentinnen mit reduzierter Muskulatur -, führt zu fatalen Fehleinschätzungen im Rahmen von Gesundheits-Screenings, persönlichen Risikoeinschätzungen oder medizinischen Konsultationen gleichermaßen. Besonders peinlich: Seit Jahren ist ein Parameter bekannt, der nicht nur weitaus simpler anzuwenden ist, sondern auch viel genauer persönliche Gesundheitsrisiken angibt – der Bauchumfang (Taillenumfang, engl. waist circumference). Dieser Parameter bezeichnet den in der Mitte zwischen dem unteren Rippenbogen und der Oberkante des Hüftknochens gemessenen Körperumfang. Die Messung des Bauchumfangs ist eine indirekte Methode zur Bestimmung des Viszeralfetts. Ein erhöhter Bauchumfang, bei Frauen von über 80 cm, bei Männern von über 94 cm, gilt als wichtiger Risikofaktor für das Auftreten von Krankheiten, wie KHK, Apoplex oder Diabetes mellitus Typ 2. Bei über 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern besteht ein deutlich erhöhtes Risiko [13]. Obwohl der Bauchumfang nur auf das Geschlecht, nicht aber auf Alter, Körpergröße oder andere individuell unterschiedliche Parameter bezogen wird, erlaubt er eine orientierende Abschätzung der statistischen Risikoerhöhung durch Übergewicht und Adipositas, die mit etablierten Risiko-Indices gut korreliert [14].

Warum aktuelle, mit enormen Steuergeldern finanzierte Großstudien wie die Nationale Verzehrstudie II (NVS II, ca. 20.000 Probanden) trotzdem den anachronistischen, wissenschaftlich und medizinisch ungeeigneten BMI als einen zentralen Faktor zur Beschreibung der Ernährungssituation verwenden, wurde von den Studienleitern bislang nicht beantwortet. Die naheliegendste Ursache, so Kritiker: Wie bei der ständigen Absenkung von medizinischen Normwerten, zum Beispiel beim Bluthochdruck, wird mit der unsinnigen Verwendung der Körpermassezahl künstlich ein umfangreiches Kundenpotential für Ärzte, Ernährungsberater, Hersteller von „Light“-Produkten oder pharmazeutische Unternehmen generiert, das in Wirklichkeit überhaupt nicht vorhanden ist. Merkwürdigkeiten aktueller epidemiologischer Untersuchungen werden so erklärlich: Beispielsweise Studien der US-Centers for Disease Control and Prevention (CDC) mit mehreren Millionen Personen, bei denen keinerlei erhöhtes Sterberisiko bei Menschen mit Übergewicht (BMI 25 bis <30) zu zeigen war [15]. Oder noch besser: Mittels BMI als übergewichtig eingeschätzte Menschen in mittlerem und höherem Lebensalter haben vermutlich sogar die höchste Lebenserwartung aller Gewichtsgruppen [16].

Erstmals Nachweis gelungen: Sport verlängert das Leben

Von den – oft nur reflexartig geäußerten – Therapeuten-Ratschlägen zum Erhalt der Gesundheit sind manche medizinisch gut belegt („Hören Sie auf zu rauchen!“), andere nicht („Essen Sie weniger!“). Ob und wie sich das ebenfalls oft empfohlene Mehr an körperlicher Aktivität wirklich auf zentrale Endpunkte wie Lebensqualität oder Lebenserwartung auswirkt, konnte bislang nie mit Sicherheit beantwortet werden. Einfach deshalb, weil keine Forschergruppe den Mut gehabt hat, ein derartig kompliziertes Unterfangen zu planen und durchzuführen. Deshalb belegen alle bisher vorgelegten Untersuchungen im besten Fall positive Auswirkungen sportlicher Aktivitäten auf Surrogat-Parameter wie Blutfettwerte, Blutdruck, Herzinfarkt- und Apoplexinzidenz, Knochendichte, diabetische Stoffwechsellage, Hormonwerte oder subjektive Befindenswerte. Ab sofort ist dies anders, da Wissenschaftler der kalifornischen Stanford-Uni in einer beeindruckenden Longitudinalstudie nun gezeigt haben, dass Sport tatsächlich lebensverlängernd wirkt [17]. Rund 500 Läufer eines nationalen Läuferclubs (The 50+ Runners Association) sowie knapp 500 gesunde Nicht-Läufer im Alter von etwa 50 Jahren wurden hierzu über 21 Jahre nachuntersucht. 34 Prozent der nicht-laufenden Kontrollpersonen, aber nur 15 Prozent der Laufsportler verstarben in diesem Zeitraum (also weniger als die Hälfte). Laufsport und andere intensive Sportarten verbessern die Gesundheit erheblich und damit auch die Lebenserwartung, so das Resümee. Dies gilt übrigens auch noch in höherem Lebensalter. Der gewählte Studienansatz – Vergleich von erheblicher körperlicher Belastung mit geringerer körperlicher Aktivität – ist notwendig, um bei derartig langen Zeiträumen überhaupt signifikante Auswirkungen eines Einzelfaktors – Sport – auf die Zielparameter – Lebenserwartung – statistisch belegen zu können. Ob auch geringere körperlicher Aktivität solche vorteilhaften Auswirkungen auf Gesundheit und Lebenserwartungen hat, bleibt offen. Die aktuellen Empfehlungen für alle Erwachsenen (American College of Sports Medicine, American Heart Association) sind jedenfalls auch nicht mehr mit links zu erledigen: Im Minimum bestehen sie aus jeweils 30 Minuten körperlicher Aktivität von mittlerer Intensität fünfmal wöchentlich, ergänzt von Krafttraining an zwei Tagen der Woche [18].

Quellen

  1. Mace OJ, Affleck JA, Patel N, Kellett GL: Sweet taste receptors in rat small intestine stimulate glucose absorption through apical GLUT2. J Physiol. 2007 Jul 1;582(Pt 1):379-92.
  2. Stellman SD, Garfinkel L: Artificial sweetener use and one-year weight change among women. Prev Med. 1986 Mar;15(2):195-202.
  3. Pollmer U, Warmuth S: Lexikon der populären Ernährungsirrtümer. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main, 2000.
  4. Drewnowski A: The science and complexity of bitter taste. Nutr Rev. 2001 Jun;59(6):163-9.
  5. Wong GT, Gannon KS, Margolskee RF: Transduction of bitter and sweet taste by gustducin. Nature. 1996 Jun 27;381(6585):796-800. Erratum in: Nature 1996 Oct 10;383(6600):557.
  6. Chen Q, Li ET: Reduced adiposity in bitter melon (Momordica charantia) fed rats is associated with lower tissue triglyceride and higher plasma catecholamines. Br J Nutr. 2005 May;93(5):747-54.
  7. Kreuter P, Stanke M, Borchardt A, Neuhäuser-Berthold M, Pudel V: PROP-Taster-Status bei Adipösen im Vergleich zu Normalgewichtigen. Akt Ernähr Med. 2004; 29 (DOI: 10.1055/s-2004-835010).
  8. Der Brockhaus multimedial 2007. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus, Mannheim, 2007.
  9. Hiller K, Melzig MF: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2000.
  10. NN: Bitterstoff-Granulat läßt Fett schmelzen und entbläht. Ärztezeitung. 2003 Juli.
  11. Sternini C: Taste receptors in the gastrointestinal tract. IV. Functional implications of bitter taste receptors in gastrointestinal chemosensing. Am J Physiol Gastrointest Liver Physiol. 2007 Feb;292(2):G457-61.
  12. Pollmer U: Ess endlich normal! Das Anti-Diät-Buch. Piper-Verlag, München, 2005.
  13. Lean ME, Han TS, Seidell JC: Impairment of health and quality of life in people with large waist circumference. Lancet. 1998 Mar 21;351(9106):853-6.
  14. Han TS, van Leer EM, Seidell JC, Lean ME: Waist circumference action levels in the identification of cardiovascular risk factors: prevalence study in a random sample. BMJ. 1995 Nov 25;311(7017):1401-5.
  15. Flegal KM, Graubard BI, Williamson DF, Gail MH: Cause-specific excess deaths associated with underweight, overweight, and obesity. JAMA. 2007 Nov 7;298(17):2028-37.
  16. Reuser M, Bonneux L, Willekens F: The burden of mortality of obesity at middle and old age is small. A life table analysis of the US Health and Retirement Survey. Eur J Epidemiol. 2008;23(9):601-7.
  17. Chakravarty EF, Hubert HB, Lingala VB, Fries JF: Reduced disability and mortality among aging runners: a 21-year longitudinal study. Arch Intern Med. 2008 Aug 11;168(15):1638-46.
  18. Nelson ME, Rejeski WJ, Blair SN, Duncan PW, Judge JO, King AC, Macera CA, Castaneda-Sceppa C: Physical activity and public health in older adults: recommendation from the American College of Sports Medicine and the American Heart Association. Med Sci Sports Exerc. 2007 Aug;39(8):1435-45.

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