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Erste Priorität beim Apotheken-Einkauf: Der Kundenwunsch

Apotheke

„Nein, ich möchte keine Resveratrol-Kapseln oder keinen Granatapfel-Saft. Ich brauche auch keine Empfehlung zum Konsum von Äpfeln oder Rotwein. Ich möchte einfach nur das Medizinprodukt Cystus052 Infektblocker von Ihnen bekommen“, muß derzeit mancher Apotheken-Kunde leicht genervt mit Nachdruck einfordern. Der Hintergrund: Seit Oktober 2008 wird der Infektblocker exklusiv in Apotheken verkauft. Und gerät dabei manchmal in die Mühlen der pharmazeutischen Fachkompetenz. Weil das Medizinprodukt bioaktive Pflanzenstoffe aus der Polyphenolgruppe enthält, und Vertreter dieser Substanzgruppe auch in vielen anderen Präparaten oder Lebensmitteln enthalten sind, kommt es leicht zu Verwechslungen.

Fast jede Pflanze enthält Polyphenole, ob Anis, Basilikum, Dill, Enzian, Eiche, Johanniskraut, Salbei oder Weide. Doch die Polyphenole jeder Pflanze sind so unterschiedlich wie die Pflanzen selbst. Deshalb umfasst die chemische Stoffgruppe der Polyphenole tausende Substanzen, mit unterschiedlichen Strukturen, chemischen und physikalischen Eigenschaften oder biologischen Wirkungen. Für uns Menschen sind einige hiervon gesundheitsfördernd, sollen beispielsweise die Verdauung fördern, schädliche Sauerstoff-Moleküle im Körper entgiften oder Fettablagerungen in den Blutgefäßen verhindern. Nur die Polyphenole einer speziellen Mittelmeerpflanze - Cistus incanus ssp. Pandalis® (unter diesem Namen vom Europäischen Sortenamt geschützt) - haben jedoch eine wissenschaftlich belegte, infektblockierende Wirkung. Zum Beispiel in Mundhöhle oder Rachen bei der Anwendung als Lutschtablette oder Gurgellösung (Cystus052) während der Erkältungs-Saison.

Der Grund für die infektblockierende Wirkung ist eine physikalische Bindung der besonders langkettigen Polyphenol-Moleküle an Krankheitserreger - sie werden quasi „umwickelt“. Durch diese Erreger-Deaktivierung entsteht ein ausgeprägter Schutz infektionsgefährdeter Schleimhautzellen in Mundhöhle oder Rachen. Sonstige Wirkungen anderer polyphenolhaltiger Pflanzenextrakte haben die genannten Zistrosenextrakte nicht. Sie fördern also weder die Verdauung, noch wirken sie als Antioxidantien und verhindern keine Arterienverkalkung. Eine Empfehlung in der Apotheke, andere Polyphenol-Produkte zu verwenden, mag vielleicht gut gemeint sein. Wirksamen Schutz vor Atemwegsinfekten gerade während der winterlichen Erkältungssaison bieten jedoch nur die Cistus incanus Pandalis® mit ihren speziell wirksamen hochpolymeren Polyphenolen.

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